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AUKEY AC-LC2 Action Cam

69,99€

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 24. September 2017 14:35
HerstellerAukey
Videoauflösung3840x2160: 4K
Megapixel (Foto)12MP
Max. Bildrate (in FPS)120
Wasserdicht
WiFi
Slow-Motion

Gesamtbewertung

78%

"Für den Preis eine ordentliche Action Cam!"

Ausstattung
80%
wasserdichtes Gehäuse, zwei Akkus
Bedienung
80%
Fernbedienung, via App
Videoqualität
80%
4K mit 25 FPS
Fotoqualität
70%
12 MP überholt
Preis-Leistungsverhältnis
80%
günstig

AUKEY AC-LC2 Action Cam – im Action Cam Test vorgestellt

Die Aukey AC-LC2 kommt in gewohntem Action Cam Look und mit ausreichend Zubehör. Der erste Eindruck lässt die Action Cam solide wirken, auch wenn das Gehäuse aus Plastik nicht zu 100 Prozent stabil ist. Mit den Maßen 5,8 x 4,1 x 2, 5 cm ist die AC-LC2 handlich und gut zu bedienen. Was die technischen Daten hergeben habe wir in unserem ausführlichen Test begutachtet.

AUKEY AC-LC2 Action Cam – Ausstattung

Der kleine Karton aus recycletem Papier („Go green with Aukey“) beinhaltet jede Menge Zubehör. So kommt die Aukey Action Cam mit einer wasserdichten Hülle. Der Hersteller gibt hier eine Garantie bis zu  30 Metern. Leider konnten wir solche Wassertiefen in unserem Test nicht durchführen. Der Verschluss ist allerdings sehr sicher, dadurch aber auch etwas schwer zu öffnen. Desweiteren sind eine 2.4GHz Fernbedienung, ein Zubehör-Kit mit Klebepads, Gurtsystemen und Halterungen, ein Micro-USB-Kabel und zwei 1050 mAh Lithium-Ionen Akkus mit inbegriffen.

Dank der Zubehörteile kann also direkt losgelegt werden. Auch die zwei Akkus sind hilfreich, so kann insgesamt über zwei Stunden aufgenommen werden. Die Action Cam selbst verfügt über einen 2 Zoll LCD-Display, der nicht 100 Prozent scharf alles wiedergibt, aber für die Größe ein absolut ausreichendes Bild hat. Irritierend ist die fehlende Abdeckung von microSD-Slot, micro-HDMI-Port und micro-USB. Als Verteidigung muss man natürlich sagen, dass so gut wie niemand ein Action Cam ohne Gehäuse nutzt, d.h. das Fehlen der Abdeckung birgt wenig Gefahr. Es bestätigt nur leider etwas den Eindruck des Plastikbodys.

Ansonsten lässt sich die Action Cam ganz gut bedienen. Zwei Knöpfe lassen Einstellungen zu, wobei die Einstellungen, wie bei vielen anderen Action Cams, relativ intuitiv einstellbar sind. Als Standardeinstellung gibt die Action Cam bei jedem Klick einen Sound wieder, was je nach Situation sehr hilfreich ist. Unter dem Objektiv der Kamera befindet sich ein kleine Blitzlicht so wie es aussieht. Die Funktion ist uns allerdings ein wenig unklar geblieben.

Für den Preis überzeugt die Aukey AC-LC2 mit dem großzügigen Lieferumfang, vor allem durch die zwei mit inbegriffenen Akkus.

Aukey AC-LC2 Action Cam – Bedienung

Die Bedienung unterscheidet sich nur wenig von anderen Kameras. Zwei Knöpfe und zwei Pfeiltasten lassen intuitiv durch die einzelnen Aufnahme-Modi oder die Einstellungen gehen. Die Reaktionszeit ist zwar minimal erkennbar, allerdings nicht störend.

Die mitgelieferte Fernbedienung mit den Maßen 4,5 x 4 x 1 cm ist mit einem Handgelenksgurt versehen und sehr hilfreich bei den Aufnahmen. Besonders wenn die Action Cam dank dem Zubehör irgendwo fest installiert ist (zum Beispiel am Helm, dem Fahrrad, Motorrad, etc.). Zwei Knöpfe dienen ein mal zur Aufnahme eines Fotos und ein mal dem Starten und Beenden einer Filmaufnahme. Der Nachteil daran ist, dass die Fernbedienung nur mit der Action Cam verbunden werden kann wenn diese bereits läuft. Ein Ein- und Ausschalten über die Fernbedienung ist leider nicht möglich. Trotzdem sind die beiden LED-Leuchten an der Fernbedienung sinnvoll um erkennen zu können ob eine Aufnahme läuft oder nicht.

Die AC-LC2 kann auch über WiFi per Smartphone gesteuert werden. Dafür bedient sie sich der externen Software „iSmart DV“. Über einen der Pfeiltasten lässt sich das Wlan der Action Cam aktivieren. Das Verbinden (Testhandy war ein iPhone SE) ist wie bei anderen Action Cams dieser Preisklasse meist etwas kompliziert am Anfang. Es muss sich erst über Einstellung in das WiFi der Kamera eingeloggt werden und anschließend findet eine Verbindung über die App statt. Ist dies getan funktioniert die Übertragung sehr gut. Das Bild ist etwas zeitverzögert aber das ist normal. Die Einstellungen lassen sich über die App sehr einfach vornehmen. Nimmt man das Smartphone quer lässt sich ein Bild über den kompletten Bildschirm anzeigen. Die Aufnahmezeit verringert sich allerdings auf ca. 45- 50 Minuten. Die Verbindungslänge war bis zu zehn Metern absolut einwandfrei.

Aukey AC-LC2 Action Cam – Videoqualität

Was die Aukey an Kritik bei der Austattung einstecken musste, bekommt sie zum Teil an Lob bei der Videoqualität wieder zurück. Für eine Action Cam dieser Preisklasse sind 25 FPS bei 4K-Aufnahmen eine sehr zufriedenstellende Einstellung. 2,7K mit 30 FPS und 1080P (FullHD) mit 60 FPS unterstreichen dieses positive Gefühl. 720P sind in 120 FPS aufnehmbar, das entspricht Werten im oberen Bereich im Action Test Vergleich.

Auch die einstellbaren Modi sind völlig genügend. Timelapse Aufnahmen können in den Abständen 2, 3, 5, 10, 20, 30 oder 60 Sekunden getätigt werden. Slow Motion gibt es nicht auszuwählen, ab FullHD ist mit 60 FPS allerdings ausreichend Qualität für Zeitlupen vorhanden.

Bei Nacht lässt die AC-LC2 große Lichkegel von Lichtquellen erkennen. Das ist allerdings nicht weiter schlimm und macht Aufnahmen bei dunklen Bedingungen trotzdem möglich. Der ISO-Wert scheint uns etwas gering, so kommt die Kamera bei wechselnden Lichtverhältnissen etwas schwerer klar. Doch auch hier ist es in einam akzeptablen Rahmen.

Aukey AC-LC2 Action Cam – Fotoqualität

Auch hier ist die erste Verbindung die gemacht werden muss zwischen der gelieferten Qualität und dem niedrigen Preis. Die Action Cam besitzt 12 Megapixel. Das ist okay, allerdings auch im Niedrigpreissegment schon fast überholt. Die WiMiUS L1 beispielsweise hat da deutlich mehr aufzuweisen. Die Abstufungen auf 8, 5 oder 4 Megapixel um Speicherplatz zu sparen sind dagegen in Ordnung.

Der Burst-Modus schafft es auf 3 Bilder pro 1,5 Sekunden. Geniale Burst-Aufnahmen sind damit nicht möglich, das ist allerdings für den Preis auch absolut nicht zu erwarten und somit in Ordnung.

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, kommt die Aukey AC-LC2 nicht mit allen Lichtverhältnissen gut klar. Bei häufig wechselndem Licht werden die Bilder leicht unscharf. Auch in der Ferne ist Schärfe nur noch wenig gegeben. Trotzdem kann man mit den Aufnahmen zufriedensein. Sollten die Bilder allerdings bearbeitet werden, ist die Auflösung der Bilder nicht immer zufriedenstellend.

Aukey AC-LC2 Action Cam – Preis-Leistungs-Verhältnis

Wie bereits öfter im Test angedeutet ist das Preis-Leistungsverhältnis der Aukey AC-LC2 völlig in Ordnung. Es kommt mit der LC2 keine High-End-Action Cam ins Haus, aber für den Preis bieten 4K Aufnahmen bei 25 FPS ein zufriedenstellendes Angebot. Die Videoqualität ist somit sehr gut, Foto und Gehäuse lassen leider ein paar Schwachstellen an die Oberfläche dringen. Trotzdem kann man für den Anfang nichts falsch machen mit der Aukey AC-LC2. Um in das Action Cam Geschäft einzusteigen eignet sich die Kamera mehr als gut.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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